Health Policy Monitor
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HPM Events

Als Projekt-Team des "Internationalen Netzwerk Gesundheitspolitik" haben wir die Ergebnisse unseres weltweiten Monitorings in die gesundheitspolitische Debatte in Deutschland hineingetragen - beispielsweise durch Konferenzen, Vorträge oder Posteraustellungen.

Auf dieser Seite dokumentieren wir für Sie die Veranstaltungen, die wir selbst ausgerichtet oder an denen wir uns beteiligt haben. Hier finden Sie Video- und Audiodokumentationen unserer Konferenzen sowie Präsentationen der Referenten, Handouts oder Poster zum Download. 

23. - 24. März 2009

Die FTD-Konferenzen bringen halbjährlich kreative Unternehmer und innovationsfreudige Mediziner aus allen Sektoren der Gesundheitsbranche zusammen. Das Internationale Netzwerk Gesundheitspolitik war zum sechsten Mal dabei. Es ergänzte den deutschlandweiten Ideenpark - einen Wettbewerb innovativer Köpfe, Produkte und Methoden, dessen Jury Projektleiterin Sophia Schlette angehört - mit Good-Practice-Beispielen aus anderen Ländern.

 

17.-20. März 2009

Nach dem Erfolg des Internationalen Forums im April 2008 in Paris kam das Internationale Forum über Qualität und Sicherheit im Gesundheitswesen 2009 in die deutsche Hauptstadt. Mehr als 2.000 Vertreter aus über 70 Ländern nahmen teil.

 

16. März 2009

Der Handlungsdruck ist enorm: Etwa jeder dritte Erwachsene in Deutschland erkrankt im Laufe eines Jahres an einer psychischen Störung - Depression wird in den kommenden Jahren zur häufigsten chronischen Erkrankung in Europa werden. Ist die Versäulung des Gesundheitswesens schon bei der Behandlung  körperlicher Erkrankungen ein großes Problem, so stellt die Fragmentierung von allgemeinmedizinischer und spezialisierter Versorgung, sozialen Diensten und Pflege die Beteiligten oft vor unüberwindbare Hürden. Das Erfordernis nach ganzheitlichen, ineinandergreifenden und kosteneffizienten Versorgungsformen liegt auf der Hand.

Ein positives Beispiel ist das Model "Mental Health Integration" von Intermountain Healthcare, dem größten Anbieter von Gesundheitsversorgung im US-Bundesstaat Utah. Brenda Reiss-Brennan, Mental Health Integration Director bei Intermountain Healthcare, stellte das Konzept am vergangenen Montag in Berlin  vor. Im Rahmen einer Lunchtime holte das Internationale Netzwerk Gesundheitspolitik hierfür rund 20 Akteure aus Politik, Wissenschaft und Praxis an einen Tisch. Allgemeinmediziner, Psychiater, Psychotherapeuten, Krankenkassen, Träger von sozialen Diensten und Vertreter der Patienten und ihrer Angehörigen diskutierten gemeinsam über Möglichkeiten, die Versorgung für psychisch kranke Menschen zu verbessern.

1.-2. Dezember 2008

Am 1. und 2. Dezember veranstaltete die Financial Times Deutschland die Konferenz "The Consumer Revolution: International Healthcare Business". Teilnehmer waren internationale Führungskräfte aus der Gesundheitswirtschaft, Wissenschaftler und Politiker. Das Internationale Netzwerk Gesundheitspolitik präsentierte Good Practice-Beispiele aus Kanada, Estland und Singapur zu den Themen integrierte Versorgung, Informationstechnologien und Gesundheitstourismus.

24. Oktober 2008

Wie durch ein Brennglas kann man in Israel gesundheitspolitische Reformprozesse betrachten. Es ist ein kleines Land, das reichlich Anschauungsmaterial liefert für alle möglichen Reformbaustellen und auch für Lösungsansätze. Zwei davon wurden am 24. Oktober 2008 in Berlin vorgestellt: der Gebrauch von Benchmarking für Qualitätsverbesserung und der Einsatz von Versorgungsteams.

Die israelische Expertin im Internationalen Netzwerk Gesundheitspolitik, Professor Revital Groß, war Gastrednerin auf einer Lunchtime in der Kommandantur, zu der die Bertelsmann Stiftung einen kleinen Kreis ausgesuchter  Fachleute aus Medizinischen Versorgungszentren, Fachmedien und Verbänden eingeladen hatte. Die Versorgungsforscherin aus Jerusalem und Professorin an der Universität für Sozialpolitik in Tel Aviv erläuterte, wie man mit Benchmarking Änderungen bewirkt.

10. Juli 2008

Gesundheitliche Ungleichheiten sind eine große Herausforderung für die deutsche Gesundheitspolitik. Durch eine Vielzahl von Studien wissen wir, dass sich soziale Unterschiede in der Bildung, im beruflichen Status und im Einkommen auf die gesundheitliche Lage der Menschen und ihre Lebenserwartung auswirken. Dabei sind Menschen aus unteren sozialen Schichten besonders benachteiligt.  

Im Jahr 2005 fand das Thema Eingang in das Gutachten des Sachverständigenrates für konzertierte Aktion im Gesundheitswesen und in den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung: die bisher vor allem wissenschaftlich geführte Diskussion hat die politische Agenda erreicht. Bei der Suche nach Lösungen für eine gerechtere Verteilung von Gesundheitschancen lohnt sich der Blick in andere Länder wie Finnland, wo sich die Politik bereits seit 20 Jahren mit dem Thema beschäftigt.

8.-10. Juni 2008

Wie schon im Vorjahr präsentierte sich das Internationale Netzwerk Gesundheitspolitik mit einem Informationsstand zum Health Policy Monitor auf dem 25. Annual Research Meeting der AcademyHealth in Washington, D.C., dem mit 2400 Teilnehmern weltweit größten Kongress von Versorgungsforschern, Praktikern und politischen Entscheidern und Beratern. Dabei profitierte das Team aus Deutschland - Frau Schlette wurde vor Jahren in das International Advisory Committee der AcademyHealth berufen - von der tatkräftigen Unterstützung und Kooperation des Büros der Bertelsmann Stiftung in Washington D.C., die ihrerseits die Gelegenheit zum Netzwerken an den drei Tagen nutzte.

6. Juni 2008

In vielen Ländern gilt integrierte Versorgung seit langem als Rezept für mehr Qualität, Effizienz und Patientenorientierung im Gesundheitswesen. Mit praxisbezogenen Fachtagungen und internationaler Expertise liefert die Bertelsmann Stiftung Impulse für die deutsche Diskussion. Diese Fachtagung beleuchtete gezielt die Schnittstelle ambulant-stationär und lenkte den Blick nach Kalifornien und in die Schweiz.

6. Dezember 2007

Zum fünften Mal hat die Bertelsmann Stiftung Entscheidungsvorbereiter aus Politik, gesundheitlicher Selbstverwaltung, Wissenschaft und Praxis eingeladen, um innovative gesundheitspolitische Konzepte zu diskutieren. Das Thema des Fachseminars in Berlin lautete: "Ausgestaltung von Primärversorgung - Wege zu mehr Koordination, Effizienz und Patientenzufriedenheit".

18. Oktober 2007

Nach der Fachtagung "Die Richtung stimmt: Populationsorientierte integrierte Versorgung" im Januar 2007 bot das "Internationale Netzwerk Gesundheitspolitik"der Bertelsmann Stiftung im Oktober 2007 erneut die Gelegenheit mit Experten von Kaiser Permanente über die Erfolgsfaktoren integrierter Versorgung und ihre Übertragbarkeit nach Deutschland zu diskutieren. Die Veranstaltung war eine Gelegenheit, einen bestehenden Einblick in die Kaiser-Welt zu vertiefen oder ganz neue Einblicke zu gewinnen - dieses Mal mit einem gesundheitspolitischen Schwerpunkt.

11.-12. März 2008

Haben kleine Länder es leichter, wenn es um die politische Umsetzung innovativer Ideen geht? Diesen Schluss legen die Ergebnisse des HealthPolicyMonitors nahe, mit dem das Internationale Netzwerk Gesundheitspolitik gesundheitspolitische Entwicklungen in 20 Industrieländern beobachtet ...

Auch einige politikwissenschaftliche Theorien gehen in diese Richtung: Auf der "Logik des kollektiven Handelns" (1965) von Mancur Olson basiert die These, dass kleine Länder rascher auf politische und technologische Veränderungen reagieren und schneller einen Konsens über neue Lösungen finden können. Bei der "Financial Times Deutschland"-Konferenz "Gesundheitswirtschaft" stellte das Netzwerk am 11. und 12. März in Berlin einige seiner Ergebnisse in einer Posterausstellung vor - mit einem Schwerpunkt auf Innovationen in kleinen Ländern.

Betrachtet man im HealthPolicyMonitor die innovativsten Ansätzen der vergangenen Jahre, zeigen sich unter anderem drei Länder als besonders einfallsreich und konsensfähig: Neuseeland, Estland und Israel. Ein Grund dafür sind die übersichtlicheren Strukturen, die Einwohnerzahlen von 1,5 bis 7 Millionen meist mit sich bringen.

31. Mai 2007

Das Thema des Fachseminars in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen in Berlin lautete "Qualitätstransparenz für Versicherte". Dabei ging es um die Frage, welche institutionellen Lösungen erforderlich sind, um Versicherte bei der Suche nach einem guten Krankenhaus und dem richtigen Arzt zu unterstützen. Ist die heutige Selbstverwaltung ausreichend? Brauchen wir eine "Stiftung Warentest" für das Gesundheitswesen oder könnte ein wettbewerbliches Modell die Lösung sein?

13.-14. März 2007

Wie kann man ältere, pflegebedürftige Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden betreuen? Wie können Schnittstellenprobleme in der Gesundheitsversorgung gelöst werden? Wie kann man Patienten verlässlich und verständlich über die Qualität von Ärzten und Krankenhäusern informieren? Und: Was tun gegen die Zunahme psychischer Erkrankungen, die heute bereits der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit sind? ...

11.-12. Januar 2007

Internationale Fachtagung der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit Kaiser Permanente

Erfolgreiche integrierte Versorgung braucht innovative Kommunikations- und Informationstechnologien, Versorgungsteams unter ärztlicher Leitung und Patienten, die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen. Das war eine der Kernaussagen der US-deutschen Fachtagung in Berlin. Die zweitägige Veranstaltung der Bertelmann Stiftung "Die Richtung stimmt: Populationsorientierte integrierte Versorgung" stand unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit und fand in Kooperation mit dem führenden Anbieter integrierter Versorgung in den USA, Kaiser Permanente, statt. Ein Ziel: Von den Erfahrungen des US-amerikanischen Anbieters zu lernen.

5.-6. Dezember 2006

Vom 5. bis zum 6. Dezember hat in Berlin die FTD Konferenz "International Healthcare Business" stattgefunden. Internationale Topmanager aus der Gesundheitsbranche kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und die politische Debatte voranzutreiben. Das Internationale Netzwerk Gesundheitspolitik stellte "good practice"-Beispiele aus Asien und Mitteleuropa zum Thema privater Gesundheitsmarkt vor.