In vielen Ländern gilt integrierte Versorgung seit langem als Rezept für mehr Qualität, Effizienz und Patientenorientierung im Gesundheitswesen. Mit praxisbezogenen Fachtagungen und internationaler Expertise liefert die Bertelsmann Stiftung Impulse für die deutsche Diskussion. Diese Fachtagung beleuchtete gezielt die Schnittstelle ambulant-stationär und lenkte den Blick nach Kalifornien und in die Schweiz.

Gute Versorgung hängt unter anderem davon ab, ob die Kooperation und Koordination an der Schnittstelle zwischen ambulantem und stationärem Sektor gelingt. Kaiser Permanente, größter Anbieter populationsorientierter integrierter Versorgung in den USA, ist seit Jahrzehnten Vorreiter auf diesem Gebiet: Versicherung, Ärzte und Krankenhäuser, Apotheken und Reha-Einrichtungen - alle arbeiten Hand in Hand. Dabei pflegt man eine ausgeprägte Kultur der Zusammenarbeit über Sektorgrenzen hinweg.
In der Schweiz haben sich neben klassischen auch sektorübergreifende Versorgungsformen etabliert: In Ballungsgebieten ist inzwischen fast jeder Dritte in einem Managed-Care-Modell eingeschrieben.
Die deutsche Perspektive darf nicht fehlen - am Beispiel des POLIKUMs, eines der größten und bekanntesten Medizinischen Versorgungszentren Deutschlands.
Dr. med. Peter Berchtold
Präsident des Forums Managed Care;Leiter des College-M, Bern
Dr. med. Olivier Kappeler
Mitglied Zentralvorstand, FMH Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte
Dr. Brigitte Mohn
Mitglied des Vorstandes, Bertelsmann Stiftung
Dr. med. Wolfram Otto
Geschäftsführer, POLIKUM Gruppe Berlin
Molly Porter
Leiterin der internationalen Trainingsprogramme bei Kaiser Permanente
Sophia Schlette, MPH
Senior Expert Gesundheitspolitik, Bertelsmann Stiftung
Paul Wallace, MD
Permanente Federation, medizinischer Direktor des Programms für Gesundheit und Produktivitätsmanagement
Zertifiziert als ärztliche Fortbildung mit 7 Fortbildungspunkten.